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Wartung der Lüftungsanlage

Alle technischen Produkte müssen gewartet werden, um einen ordnungsgemäßen Betrieb sicherzustellen. Dies hat Auswirkungen auf Hygiene, Effizienz, Behaglichkeit und nicht zuletzt auf die Zufriedenheit des Kunden. Inspektion, Wartung, Instandsetzung und Dokumentation haben in der DIN 1946–6 einen besonderen Stellenwert. Die DIN fordert klar, dass alle Anlagenkomponenten so installiert werden müssen, dass diese jederzeit inspiziert, gereinigt sowie gegebenenfalls ausgetauscht werden können.

Wartung an Gerät und Lüftungskomponenten
© Pluggit, Meltem

Die Filter müssen in regelmäßigen Abständen getauscht werden. Sie schützen nicht nur die mechanischen Komponenten der Lüftungsanlage vor Verschmutzung und somit vor Verschleiß und Ineffizienz, sondern erfüllen auch einen hygienischen Zweck. Den Filterwechsel kann der Nutzer in der Regel selbst ausführen. Der Wärmeübertrager sollte bei Anlagen mit Wärmerückgewinnung ebenfalls nach Herstellerangabe gewartet werden. Dabei wird das Gerät gereinigt und die generelle Beschaffenheit des Materials überprüft. In den Abluftventilen (z. B. in Bad und Küche) können ebenfalls Filter eingesetzt sein. Diese Filter verhindern, dass Verunreinigungen aus der Raumluft in das Rohrsystem gelangen und erleichtern somit die regelmäßig erforderliche Reinigung der Luftleitungen. Diese erfolgt – bei regelmäßigem Filterwechsel – nach ca. 10 Jahren bzw. entsprechend der Inspektion der Leitungen.