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Frische Luft ohne Wärmeverluste

Wärme und frische Luft scheinen in Haus oder Wohnung nur schwer vereinbar: Bei offenem Fenster und frischer Luftzufuhr kühlt das Zimmer aus. Bei einem fehlenden Luftaustausch steigt wiederum die Luftfeuchtigkeit, worunter die Luftqualität leidet.

Wohnungslüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung können diesen „Interessenskonflikt“ problemlos lösen. Selbst große Frischluftmengen können dafür mit der Abluft vorgewärmt werden. Die Wärmerückgewinnung kann dabei durch unterschiedliche Technologien erreicht werden. Ein Kreuzstromwärmetauscher (siehe Abbildung) besteht aus nebeneinander montierten, wärmeleitfähigen Platten. Frisch- und Abluft werden durch eine Platte getrennt, die warme Abluft kann so die gespeicherte Wärme an die vorbeiströmende Frischluft abgeben.

Auch Rotationswärmetauscher sind eine effiziente Technologieoption für die Wärmerückgewinnung. Dabei rotiert ein Wärmerad, ausgestattet mit einer hochleitfähigen Wärmespeichermasse, zwischen dem Zuluft- und Abluftstrom und gibt dabei einen Großteil der gespeicherten Wärme in die einströmende Frischluft ab.

Wohnungslüftungsanlagen belüften Räume ohne Wärmeverluste und filtern dabei auch Schadstoffe und Pollen aus der Umgebungsluft aus. Gleichzeitig sorgen sie für eine Entfeuchtung der Räume und wirken Schimmelpilzbildung und schadstoffbedingten Erkrankungen entgegen. Rund ein Drittel des gesamten Energiebedarfs in Deutschland wird für die Gebäudeheizung genutzt. Daher ist die Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung in der Bau- und der Sanierungsplanung von großer Bedeutung. HEA bietet in Kooperation mit dem Europäischen Testzentrum für Wohnungslüftungsgeräte e. V. eine geführte Produktsuche an, die praxisorientiert bei der Projektplanung unterstützt.